NINERS beweisen Moral und NervenstärkeNINERS beweisen Moral und Nervenstärke
ratiopharm ulm

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NINERS Chemnitz

NINERS Chemnitz

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NINERS beweisen Moral und Nervenstärke

99:93-Auswärtssieg nach Verlängerung in Ulm

Sachsens beste Korbjäger haben sich mit großer Leidenschaft am Samstagabend ihren zweiten Saisonsieg in der easyCredit Basketball Bundesliga erkämpft. Vor fast 4.500 Zuschauern lief Chemnitz in der ratiopharm arena Ulm nahezu 38 Minuten lang einem Rückstand hinterher, ehe Rückkehrer Wes Clark die NINERS mit einem Dreier erstmals in Front brachte. In einer dramatischen Partie ging es für beide Teams wenig später beim Stand von 83:83 in die Verlängerung. Dort bewahrte das Pastore-Team einen kühlen Kopf, Clark sowie Minde Susinskas versenkten drei weitere Dreier und Nelson Weidemann traf dreimal von der Freiwurflinie, so dass Chemnitz im achten Anlauf seinen zweiten Auswärtssieg in Ulm bejubeln durfte. Der erste lag schon über 18 Jahre zurück und datierte noch aus alten Zweitligazeiten. Neben Clark (17 Punkte) trumpfte Kapitän Jonas Richter mit einem Double-Double aus 17 Punkten und 13 Rebounds groß auf, welches Susinskas nur knapp verpasste (9 Punkte, 9 Rebounds). Mit Marko Filipovity, (15), Arnas Velicka (14) und Kevin Yebo (12) scorten drei weitere NINERS-Akteure zweistellig. Nach seinem sechsten Sieg im zwölften Pflichtspiel der laufenden Saison geht das Chemnitzer Team in die knapp zweiwöchige Länderspielpause, bei der Velicka für Litauen und Filipovity für Ungarn abgestellt sind, ehe man am 18.11. Crailsheim in der Messe empfängt.

Nach ihrem durchwachsenen Saisonstart und noch ohne Verstärkung für die großen Positionen waren die NINERS bei den normalerweise sehr heimstarken Ulmern am Samstag allenfalls Außenseiter und der Spielbeginn ging dann auch gleich einmal völlig in die Hose. Nachdem Susinskas in der vierten Spielminute gerade noch auf 7:8 verkürzt hatte, lag man drei Zeigerumdrehungen später bereits 9:22 hinten. Filipovity, Clark, Weidemann und Yebo brachten Chemnitz bis zur ersten Viertelpause aber wieder auf 21:26 heran. Im zweiten Abschnitt waren es die nächsten Dreier von Filipovity und Lockhart, welche Chemnitz im Spiel hielten. Allesamt wichtige Punkte, denn auch die Hausherren waren vom Perimeter extrem gut aufgelegt und versenkten in der ersten Halbzeit acht ihrer 14 Distanzwürfe. Umso wichtiger, dass Filipovity und Velicka das zweite Viertel mit zwei weiteren Dreiern beendeten und Chemnitz so beim Kabinengang nur noch 45:47 zurücklag, was für den weiteren Spielverlauf sämtliche Chancen auf einen Auswärtssieg am Leben erhielt.

Ein kleiner Rückschlag erfolgte zu Beginn des dritten Durchgangs, als die NINERS dreieinhalb Minuten ohne Punkte blieben und sich Ulm erneut auf 53:45 absetzte. Wie so oft erwies sich Kevin Yebo als „Energizer“ seines Teams, erzielte vier der nächsten sieben Chemnitzer Punkte und brachte die NINERS wieder auf Tuchfühlung. In einem Spiel der Läufe gehörten die letzten Minuten des dritten Viertels dann aber erneut den Hausherren, die sich auf 68:61 absetzten und das kleine Polster trotz aller Chemnitzer Bemühungen bis Mitte des Schlussabschnitts wahrten (79:72). Rodrigo Pastore reagierte mit einer Auszeit und diese zeigte unmittelbar Wirkung. Yebo verwertete einen Fastbreak, musste kurz darauf aber mit seinem fünften Foul vom Feld, doch Velicka sowie Clark sprangen in die Bresche und brachten Chemnitz 2:13 Minuten vor Schluss erstmals an diesem Abend in Führung (80:79). Filipovity legte vom Perimeter nach, ehe der Ulmer Tommy Klepeisz an der Freiwurflinie Nerven behielt, all seine drei Versuche netzte und die Partie so beim Stand von 83:83 in die Verlängerung schickte. Diese eröffnete Klepeisz zwar zugunsten der Hausherren mit einem wilden Distanztreffer, die NINERS hatten aber längst Lunte gerochen und setzten wie schon den ganzen Abend auf ihrer Wurfstärke von der Dreierline. Zweimal Clark, einmal Susinskas, der Litauer kurz darauf nach einem hart erkämpften Offensivrebound mit wichtigen Punkten am Brett und als Weidemann dann von der Freiwurflinie cool blieb, war die Partie entschieden. Kurios auch, dass seine beiden Treffer erst der vierte und fünfte Chemnitzer Freiwurf im gesamten Spielverlauf waren. Ulm hatte deren 22, doch die niemals aufgebenden NINERS krallten sich dennoch den dritten Pflichtspielsieg in Serie und können gut gelaunt in die Länderspielpause gehen.

 

STATISTIK

ratiopharm ulm vs. NINERS Chemnitz 93:99 OT (26:21, 21:24, 21:16, 15:22, 10:16), 4.428 Zuschauer

Clark (17 Punkte), Richter (17), Filipovity (15), Velicka (14), Yebo (12), Susinskas (9), Weidemann (7), Lockhart (6), Uguak (2), Binapfl (nicht eingesetzt)

TERMIN

NINERS Chemnitz vs. HAKRO Merlins Crailsheim, Freitag, 18.11.2022, 19:00 Uhr, Messe Chemnitz

ratiopharm ulm vs. NINERS Chemnitz
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