Auftakt nach MaßAuftakt nach Maß
Fribourg Olympic Basket

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NINERS Chemnitz

NINERS Chemnitz

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TFT Skopje

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NINERS Chemnitz

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Auftakt nach Maß

NINERS ziehen ins Halbfinale ein.

Sachsens beste Korbjäger haben ihre Europapremiere mit Bravour gemeistert. Im ersten Spiel der Champions-League-Qualifikation feierte das Chemnitzer Team am Mittwochabend bei TFT Skopje einen 96:77-Erfolg und zog damit ins Halbfinale ein, wo man am Freitag in der mazedonischen Landeshauptstadt auf den Schweizer Serienmeister Fribourg Olympic trifft. „Ich bin sehr erleichtert, dass wir die Partie gegen Skopje für uns entscheiden konnten. Es war zu erwarten, dass wir beim ersten internationalen Pflichtspiel unserer Vereinsgeschichte noch etwas nervös agieren würden. Aber wir haben in den entscheidenden Momenten gute Lösungen gefunden“, unterstrich Cheftrainer Rodrigo Pastore, der sich zudem über eine ausgeglichene Teamleistung freuen durfte. Mit Marko Filipovity (26 Punkte), Shonn Miller (15), Arnas Velicka (15), Matt Mooney (13) und Mindaugas Susinskas (13) scorten fünf Akteure zweistellig. Zudem verteilten die NINERS 25 Assists und entschieden das Reboundduell mit 47:30 klar für sich. „Nun wollen wir gegen Fribourg den nächsten Schritt machen“, fiebert Kapitän Jonas Richter dem bevorstehenden Halbfinale entgegen.

Vor rund 600 Zuschauern, darunter 50 Chemnitzer Anhänger, brauchten die NINERS nur wenige Minuten, um Fahrt aufzunehmen und den anfänglichen 0:4-Rückstand in eine 8:4-Führung zu drehen. Der Australier Lachlan Anderson hielt die Hausherren mit traumwandlerischer Sicherheit von der Dreierlinie zunächst noch auf Tuchfühlung, doch mit variantenreicher Offensive zog Chemnitz allmählich davon. Am Brett setzte sich Miller immer wieder erfolgreich durch, während Susinskas, Velicka und Aher Uguak vom Perimeter trafen. So erarbeiteten sich die Pastore-Mannen bis zum Ende des Auftaktviertels eine 24:14-Führung. Im zweiten Abschnitt übernahm dann vor allem Filipovity, der nicht nur seine Qualitäten als Distanzschütze unter Beweis stellte, sondern auch immer wieder den Weg zum Korb suchte und dort wuchtig per Slam-Dunk abschloss. Zudem brachte Matt Mooney als kreativer Spielgestalter reichlich Entlastung von der Bank und setzte seine Teamkameraden clever in Szene, wodurch sich die NINERS bis zur Halbzeit auf 46:28 absetzten.

Nach dem Pausentee schien Chemnitz dann schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, als Velicka und Nelson Weidemann auf 51:30 stellten. Doch das Team aus Skopje zeigte Moral und kämpfte sich binnen weniger Minuten wieder auf 48:60 heran. „In dieser Phase hatten wir vor allem defensiv kaum Zugriff“, erkannte Pastore und so war es vor allem einem Zwischenspurt von Matt Mooney zu verdanken, dass die NINERS zum Ende des dritten Viertels noch recht komfortabel mit 68:53 in Front lagen. Mooney und Filipovity machten daraus gleich zu Beginn des letzten Durchgangs eine erneute 21-Punkte-Führung, auf der man sich in der Folge aber etwas zu sehr ausruhte. So robbte sich Skopje wieder heran und Anderson hätte es fünf Minuten vor Schluss beim Stand von 69:78 aus Sicht der Gastgeber noch einmal richtig spannend machen können. Dieses Mal aber verfehlte sein Dreier das Ziel, während Susinskas mit zwei wichtigen Aktionen glänzte, als er zunächst aus dem Defensivrebound heraus und wenig später nach einem Ballgewinn schnelle Fastbreaks der NINERS initiierte, die Miller und Filipovity für einfache Punkte am Brett nutzten. Zwei Zeigerumdrehungen später machte Mooney dann mit einem staubtrockenen Dreier zum 89:74 endgültig den Deckel drauf und den ersten internationalen Pflichtspielsieg der Chemnitzer Korbjäger perfekt.

„In einigen Phasen sah das schon ganz gut aus, aber gegen Fribourg müssen wir noch konstanter agieren“, betont Pastore. Der 20-fache Schweizer Meister hatte im Viertelfinale spielfrei und geht somit ausgeruht in das Duell am Freitag. Die Qualität der Eidgenossen ist im Vorfeld schwer einzuschätzen. Die drei US-Boys Davonte Jordan, Justin Roberts und Coryon Mason gelten als hochtalentiert, stehen aber noch am Beginn ihrer internationalen Karriere. Dagegen können die beiden serbischen Center Milos Jankovic und Uros Nikolic viel Erfahrung vorweisen, verbrachten den Großteil ihrer Zeit als Profi aber in der Schweiz, während John Kazadi bereits in Spanien, Frankreich und auch kurzzeitig in Deutschland für Jena spielte. Gut die Hälfte der Mannschaft lief schon letzte Saison für Fribourg auf, holte den 20. Meistertitel und gewann inklusive Playoffs in der höchsten Schweizer Spielklasse 34 von 36 Partien. Bei einem kürzlichen Testspiel unterlag man jedoch Bundesligaabsteiger Gießen mit 55:66. „Wir wollen gegen Fribourg gewinnen und ins Finale einziehen. Dafür brauchen wir wieder eine sehr konzentrierte Leistung auf beiden Seiten des Feldes“, weiß Pastore, der seine Mannschaft am Donnerstagabend zum Abschlusstraining bittet und dort an den letzten Details feilen will.

 

Statistik

TFT Skopje vs. NINERS Chemnitz 77:96 (14:24, 14:22, 25:22, 24:28), 600 Zuschauer

Filipovity (26 Punkte), Miller (15), Velicka (15) Mooney (13), Susinskas (13), Uguak (9), Richter (2), Weidemann (2), Yebo (1), Lockhart (0), Binapfl (nicht eingesetzt), Gregori (nicht eingesetzt)

 

Spielplan Basketball Champions League Qualifikationsgruppe A, Boris-Trajkovski-Arena, Skopje

Viertelfinale (21.09.2022)

18:00 Uhr: Leicester Riders vs. CSO Voluntari 61:70

21:00 Uhr: TFT Skopje vs. NINERS Chemnitz 77:96

Halbfinale (23.09.2022)

18:00 Uhr: Tofas Bursa vs. CSO Voluntari

21:00 Uhr: Fribourg Olympic vs. NINERS Chemnitz

Finale (25.09.2022)

20:00 Uhr: Tofas/Voluntari vs. Fribourg/Chemnitz

 

Alle Spiele werden live und kostenfrei auf dem Youtube-Kanal der Basketball Champions League übertragen: https://www.youtube.com/c/BasketballCL

Fribourg Olympic Basket vs. NINERS Chemnitz
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NINERS Chemnitz

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  • Fr, 23. Sep 2022
  • 21:00 Uhr

Fribourg Olympic Basket 70

NINERS Chemnitz 93

  • So, 25. Sep 2022
  • 20:00 Uhr

Tofas Bursa---

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  • Di, 4. Okt 2022
  • 20:30 Uhr
  • 2. Spieltag

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