Zweiter Platz beim expert Jakob CupZweiter Platz beim expert Jakob Cup

Zweiter Platz beim expert Jakob Cup

NINERS zeigen gute Offensivleistung.

Sachsens beste Korbjäger absolvierten am vergangenen Wochenende den nächsten Härtetest der aktuellen Saisonvorbereitung. Beim „expert Jakob Cup“ in der Bayreuther Oberfrankenhalle setzte sich Chemnitz am Samstagabend letztlich souverän mit 110:87 gegen Brose Bamberg durch und zog ins Finale des prominent besetzten Vorbereitungsturniers ein. Dort trafen die NINERS am Sonntag auf die Veolia Towers Hamburg, einen weiteren Bundesligakonkurrenten, mit dem man sich einen offenen Schlagabtausch lieferte. In der Schlussphase einer engen Partie bewies Hamburg dann den etwas längeren Atem und setzte sich mit 99:93 durch. „Wir haben beim Turnier in Bayreuth vor allem offensiv gute Ansätze gezeigt. An unserer Defensive müssen wir aber noch arbeiten“, lautete das Fazit von NINERS-Cheftrainer Rodrigo Pastore.

Seine Mannen nahmen den Rückenwind der beiden klaren Testspielerfolge gegen Usti nad Labem und Pardubice mit in das Match gegen Bamberg, wo man sich schon früh im Auftaktviertel zweistellig absetzte. Gerade Arnas Velicka, Jonas Richter und Shonn Miller wussten in der Startphase zu gefallen. Der zweite Anzug passte dagegen noch nicht ganz so gut, weshalb mit den ersten personellen Wechseln dann auch ein kleiner Bruch ins Chemnitzer Spiel kam. Nachdem man zur ersten Viertelpause dennoch mit 34:23 klar führte, machte sich dies im zweiten Durchgang um einiges deutlicher bemerkbar. Offensiv lief es nicht mehr wirklich rund und defensiv offenbarten die NINERS manche Lücken, welche Bamberg, angeführt von ihrem Topscorer Justin Wirght-Foreman, clever nutzte, bis zur Halbzeit schon auf 51:53 verkürzte und direkt nach dem Seitenwechsel zum Ausgleich kam. Dann aber übernahm wieder Chemnitz das Kommando. Der überragende Velicka erhielt nun auch kräftig Beistand von Nelson Weidemann, Marko Filipovity sowie Aher Uguak, wodurch der Vorsprung erneut zweistellig wurde. Spätestens im Schlussabschnitt ließen bei den verletzungsgeplagten Bambergern, die auf drei Leistungsträger verzichten mussten, die Kräfte spürbar nach, so dass Chemnitz am Ende noch einige Zähler draufpacken und den nächsten Sieg einfahren konnte.

Am Sonntag sollte die Herausforderung ungleich größer werden. Hamburg, das sich im Halbfinale gegen die Gastgeber aus Bayreuth mit 91:86 durchgesetzt hatte, trat nahezu in Bestbesetzung an und verlangte dem Chemnitzer Team alles ab. Insbesondere Kendall McCullum sowie Yoeli Childs waren von den NINERS kaum zu halten und führten die Towers fast im Alleingang zur 30:27-Führung nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Abschnitt zogen die Pastore-Mannen defensiv dann deutlich an, drehten erfolgreich die Partie und gingen mit einem 52:49-Vorsprung in die Halbzeitpause. Anschließend setzte Chemnitz seinen Lauf fort und erarbeitete sich bis Mitte des dritten Viertels einen 66:60-Vorsprung. In der Folge ließen die NINERS jedoch manchen Freiwurf liegen und gestatteten Hamburg zu viele Offensivrebounds, so dass die Hansestädter weiter auf Tuchfühlung blieben und das Blatt im Schlussabschnitt abermals wendeten. Dort setzten sich die Towers zwischenzeitlich auf neun Zähler ab, Chemnitz kämpfte bis zum Schluss, musste letztlich aber in eine 93:99-Niederlage einwilligen. Ihren nächsten Härtetest bestreiten Velicka, Richter und Co. am kommenden Samstag beim FC Bayern München, bevor man am 15. September dann den Mitteldeutschen BC in der Richard-Hartmann-Halle empfängt, bevor die NINERS wenige Tage später zum Qualifikationsturnier für die Basketball Champions League nach Skopje aufbrechen.

STATISTIK:

NINERS Chemnitz vs. Brose Bamberg 110:87 (34:23, 19:28, 31:21, 26:15)
Velicka (22 Punkte), Weidemann (17), Filipovity (15), Richter (12), Miller (11), Uguak (10), Yebo (10), Mooney (4), Susinskas (4), Lockhart (3), Binapfl (2), Gregori (nicht eingesetzt)

NINERS Chemnitz vs. Veolia Towers Hamburg 93:99 (27:30, 25:19, 20:21, 21:29)
Velicka (25 Punkte), Filipovity (11), Richter (11), Mooney (8), Weidemann (8), Uguak (7), Lockhart (6), Miller (6), Yebo (6), Susinskas (4), Binapfl (1), Gregori (nicht eingesetzt)

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