Danke Niklas!Danke Niklas!

Danke Niklas!

Nationalspieler Wimberg wechselt zu Euroleague-Team

Die NINERS Chemnitz müssen den Abgang von Niklas Wimberg hinnehmen. Eigentlich hatte der 26-jährige Forward bei Sachsens besten Korbjägern noch einen Vertrag bis zum Ende der neuen Saison. In diesem war allerdings auch eine Ausstiegsklausel verankert, wonach Wimberg die NINERS gegen eine festgeschriebene Ablösesumme verlassen könnte, sofern ein Team aus der Euroleague anklopft. Jener Umstand ist nunmehr eingetreten, so dass der 14-fache Nationalspieler seine Zelte in Chemnitz nach drei Jahren abbricht und sich einem äußerst ambitionierten wie namhaften Club anschließt, der seine Verpflichtung zeitnah bekanntgeben wird. Die gesamte NINERS-Familie bedankt sich bei Niklas für dessen herausragenden Einsatz auf sowie neben dem Feld in den vergangenen drei Spielzeiten und wünscht ihm sportlich wie privat alles Gute für die Zukunft. „Wenn Niklas mit seinem neuen Team in der kommenden Saison hier in Chemnitz gastiert, werden wir ihn herzlich willkommen heißen“, unterstreicht Geschäftsführer Steffen Herhold.

Der gebürtige Oldenburger Jan Niklas Wimberg galt bereits in jungen Jahren als herausragendes Talent und durchlief sämtlichen Juniorennationalmannschaften des Deutschen Basketball Bundes. Der Durchbruch auf Erstliga-Ebene blieb ihm jedoch in seiner Heimatstadt, wie auch später in Gotha und Bremerhaven verwehrt, weshalb er sich 2019 zu einem Wechsel nach Chemnitz entschloss. Bei den NINERS, die seinerzeit noch in der ProA spielten, nahm der sprunggewaltige 2.06-Meter-Athlet umgehend eine tragende Rolle ein und verhalf den Sachsen zum erstmaligen Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga. Als Teil einer überraschend starken Chemnitzer Mannschaft konnte Wimberg während der letzten beiden Jahre dann auch im deutschen Oberhaus seine Qualitäten unter Beweis stellen und spielte sich in die Notizbücher der großen wie auch zahlungskräftigen europäischen Basketballclubs. Nicht zuletzt schaffte er in jener Zeit den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft und nahm letzten Sommer an den Olympischen Spielen in Tokio teil, wo die DBB-Auswahl das Viertelfinale erreichte.

Seit seiner Ankunft in Chemnitz bestritt Wimberg während der letzten drei Jahre insgesamt 81 Pflichtspiele für die „Orange Army“. Dabei brachte er es in durchschnittlich 24,5 Minuten Einsatzzeit auf 8.5 Punkte, 4.1 Rebounds, 1.5 Assists, 0.7 Blocks sowie 0.6 Steals pro Partie. Unvergessen sind seine Gamewinner am offensiven Ende des Feldes, aber auch am defensiven Ende wie beispielsweise gegen Göttingen, als er im Januar die furiose 16-Punkte-Aufholjagd der NINERS mit einem Monsterblock kröhnte. Nur zwei Monate später zog sich Wimberg dann aber einen Bänderriss im Ellenbogen zu, woraufhin er länger pausieren musste und erst am Saisonende ins Aufgebot des Chemnitzer Teams zurückkehrte. Seinem guten Ruf und den Anfragen äußerst namhafter Teams tat dies jedoch keinen Abbruch. Zu bekannt waren mittlerweile die Fähigkeiten des Allrounders, der in seinen drei Jahren im NINERS-Jersey mit Wurfquoten von 64 Prozent aus dem Zweierbereich, 34 Prozent von der Dreier- sowie 91 Prozent von der Freiwurflinie glänzte. Folgerichtig kam Wimbergs jetziger Abschied für die NINERS nicht ganz überraschend, klopfte doch schon vor einiger Zeit manch finanziell besser aufgestellter Club beim deutschen Nationalspieler an. Für Chemnitz gilt es nun, den Abgang des 26-Jährigen aufzufangen und neue talentierte Spieler an Bord zu holen, mit denen man nächste Saison erneut um die Playoffs und ebenso ambitioniert in den Pokalwettbewerben mitspielen kann.

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