Ein gebrauchter TagEin gebrauchter Tag
NINERS Chemnitz

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medi bayreuth

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Ein gebrauchter Tag

NINERS verlieren gegen Bayreuth den Faden.

Nach dem tollen Saisonstart mit drei Siegen in Serie musste Chemnitz am Samstagabend den ersten kleinen Dämpfer hinnehmen. Vor mehr als 3.600 Zuschauern in der stimmungsvollen Messehalle kassierten Sachsens beste Korbjäger gegen Bayreuth eine 72:86-Niederlage. Während die NINERS nur in den Anfangsminuten überzeugten, holten sich die Gäste mit bissiger Verteidigung und konstant starker Dreierquote völlig verdient den dritten Erfolg im dritten Sachsen-Franken-Derby auf BBL-Niveau. „Das war heute wahrlich keine gute Leistung von uns, aber wir werden aus dieser Partie viel lernen und durch solche Erfahrungen sukzessive besser werden“, konstatierte der Chemnitzer Cheftrainer Rodrigo Pastore nach dem Match.

 

Eigentlich begann die Partie gegen Bayreuth ganz nach Plan. Mit variabler Offensive, konzentrierter Verteidigung und Reboundhoheit erspielten sich die NINERS eine 18:11-Führung. Doch nachdem Pastore einigen Startern eine Auszeit gönnte, kam ein klarer Bruch ins Chemnitzer Spiel. Allein in den letzten drei Minuten des Auftaktviertels leistete man sich vier Turnover und bekam auf der Gegenseite keinen Stop mehr hin. Der zweite Durchgang begann mit Ballverlusten, schlechter Wurfauswahl und nachlässiger Defensive ganz ähnlich, so dass sich die NINERS viertelübergreifend binnen fünf Minuten einen 0:17-Lauf zum 18:28-Rückstand einhandelten, der die Partie einmal komplett auf links drehte. Dort blieb das Gameshirt auch weiterhin, wenngleich sich Chemnitz mit den eigenen Fans im Rücken sowie vor allem dank der Treffer von Frantz Massenat, Gerald Robinson und Darion Atkins bis zur Halbzeitpause wieder auf 34:38 herankämpfte.

 

Nach dem Seitenwechsel schöpften die Sachsen neuen Mut und Isiaha Mike schien mit einem krachenden Fastbreakdunk zum 40:41-Anschluss die Aufholjagd einzuläuten. Als wenige Augenblicke später Massenat zum 46:46-Ausgleich traf und nach guter Reboundarbeit von Robinson der Ball erneut in Chemnitzer Händen lag, schien die Trendwende zum Greifen nah. Drei unsauber ausgespielte Angriffe und ebenso viele erfolglose Defensivsequenzen später lag die „Orange Army“ aber schon wieder 46:53 hinten. Als Nelson Weidemann einen der höchst seltenen Chemnitzer Dreier an jenem Abend (6/29) zum 52:55 versenkte, schien dennoch alles drin, doch die Schlussminuten des dritten Viertels gehörten abermals den Gästen, deren Routinier Cameron Wells zur Freude der mitgereisten Bayreuther Fans auch noch per Buzzerbeater auf 58:68 stellte.

 

Im Schlussabschnitt kämpften die NINERS weiterhin verbissen um den Anschluss. Allein die Mittel fehlten dem Pastore-Team an jenem Abend. Mal war es einer der 20 Ballverluste, mal einer der 39 vergebenen Feldwürfe, mal eine Schlafeinlage in der Defensive – immer dann, wenn die Chance in der Luft lag, sich das Momentum doch noch einmal krallen zu können, unterlief den Chemnitzern ein fataler, nervenraubender Fehler, während Bayreuth seinen Vorsprung geduldig verwaltete und die Uhr immer weiter runterspielte. Den Sieg verdiente sich der Gast mit Cleverness, bärenstarker Dreierquote (12/21), aber auch mit wichtigen „Hustle-Plays“, allen voran der Monsterblock vom 20-jährigen Youngster Kay Bruhnke gegen NINERS-Routinier Darion Atkins. „Kay hat heute einen großartigen Job gemacht und ist nach dem kurzfristigen Ausfall von Jani Joesaar und Philip Jalalpoor hervorragend in die Bresche gesprungen“, lobte Gästetrainer Raoul Korner nach der Partie. „Ich kann Coach Raoul und den Bayreuthern nur gratulieren. Sie waren heute ohne Zweifel das bessere Team und haben verdient die Punkte mitgenommen“, gestand Pastore ein.

 

TRAINERSTIMMEN

 

Rodrigo Pastore (Chemnitz): „Eigentlich haben wir das Match ganz gut begonnen. Tempo, Intensität und Umschaltspiel stimmten. Aber das hielt nur fünf Minuten. Mit den ersten Wechseln kam dann ein Bruch in unser Spiel. Wir trafen heute nichts von draußen, kamen kaum an die Freiwurflinie und Bayreuth bestrafte auf der Gegenseite jeden unserer Fehler. Wir konnten zwar Marcus Thornton ganz gut kontrollieren, aber dafür haben uns Sacar Anim und Cameron Wells sehr weh getan. Dennoch müssen wir diese Niederlage im Wesentlichen uns selbst ankreiden. Ohne Treffer von der Dreierlinie wird es immer schwer. Aber wir werden aus diesem Spiel lernen und besser werden. Schlussendlich Glückwunsch an Bayreuth und Coach Raoul Korner für den Sieg heute wie auch die erfolgreiche Qualifikation für den FIBA Europe Cup.“

 

Raoul Korner (Bayreuth): „Die letzten Tage waren für uns durchaus turbulent. Vor allem, dass wir kurzfristig auf zwei Spieler verzichten mussten, die positiv auf COVID getestet wurden. An dieser Stelle gute Besserung und den Sieg heute möchten wir diesen beiden Jungs widmen. Mit dem Ergebnis bin ich mehr zufrieden als mit der Partie selbst. Es war heute kein gutes Basketballspiel. Viele Fehler auf beiden Seiten und wir sind in der ersten Halbzeit sehr unkonzentriert aufgetreten. Trotzdem hatten wir eine Führung. Das stimmte mich optimistisch. In der zweiten Hälfte konnten wir dann doch noch einen Gang raufschalten und haben das sehr smart zu Ende gespielt. Ich möchte heute einen Spieler herausheben: Kay Bruhnke. Was er heute auf beiden Seiten des Feldes geleistet hat, war sensationell und das dann wohl auch der X-Faktor in dieser Partie. Tolle Atmosphäre hier in Chemnitz und die NINERS haben auch ein tolles Team, das den Fans in dieser Saison sicher noch viel Freude bereiten wird.“

 

STATISTIK:NINERS Chemnitz vs. medi bayreuth 72:86 (18:23, 16:15, 24:30, 14:18), 3.610 Zuschauer

 

Mike (14 Punkte), Weidemann (14), Massenat (12), Atkins (11), Robinson (11), Wimberg (6), Susinskas (2), Richter (2), Karacic (0), Ziegenhagen (0), Gregori (nicht eingesetzt)

 

TERMIN:Basketball Löwen Braunschweig vs. NINERS Chemnitz, Samstag, 16.10.2021, 18:00 Uhr, Volkswagen Halle

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