NINERS machen Alarm!NINERS machen Alarm!
Hamburg Towers

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82

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NINERS Chemnitz

NINERS Chemnitz

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NINERS machen Alarm!

Chemnitz triumphiert mit 90:82 in Hamburg.

Was für ein Saisonstart. Zweites Spiel. Zweiter Sieg. Zum zweiten Mal einen ambitionierten Playoffkandidaten geschlagen. Besser hätte der Auftakt in die neue Spielzeit für das Team um Cheftrainer Rodrigo Pastore nicht laufen können. Nach dem hauchdünnen 79:78-Heimsieg gegen Oldenburg folgte am Mittwochabend in Hamburg der nächste nervenaufreibende Krimi. Vor rund 1.600 Zuschauern in der edel-optics.de Arena wechselte die Führung ganze elf Mal. Rund neun Minuten vor Schluss hatten noch die gastgebenden Towers knapp die Nase vorn. Doch mit einem furiosen Schlussspurt entführte Chemnitz die Punkte aus der Hansestadt und kann sich vorerst über den zweiten Tabellenrang hinter Sensationsaufsteiger Heidelberg freuen – die beste Platzierung der NINERS-Geschichte. Schon am Samstag steht der nächste Kracher an, wenn Titelkandidat ratiopharm ulm zum Pokalspiel in der Messe Chemnitz gastiert. Tip-Off ist um 18:00 Uhr, der Zugang unter 3G-Regeln allen Fans gestattet. Eintrittskarten sind im Onlineshop oder der NINERS-Geschäftsstelle erhältlich.

Um gut vorbereitet und bestens ausgeruht in das traditionsreiche Duell gegen die Towers gehen zu können, reisten Sachsens erfolgreichste Korbjäger bereits am Dienstag nach Hamburg. Mit der anvisierten Nachtruhe war es gegen 23:00 Uhr aber erst einmal vorbei, als der Feueralarm im Teamhotel losheulte und alle Gäste inklusive der kompletten Chemnitzer Mannschaft das Gebäude verlassen mussten. Letztlich stellte sich die ungeahnte Störung als Fehlalarm heraus. Wie schon 2016 und 2019, als die NINERS-Partien in Hamburg sogar mitten im Spielverlauf von einem Feueralarm unterbrochen wurden. Beide Begegnungen konnte Chemnitz seinerzeit noch gewinnen und auch dieses Mal sollten sich die heulenden Sirenen als gutes Omen erweisen.

Zwar startete das NINERS-Team etwas fahrig in die Partie, geriet mit 5:12 in Rückstand, doch eine frühe Auszeit und die Hereinnahme von Nelson Weidemann sowie Jonas Richter brachten Chemnitz schnell auf Kurs. Die beiden deutschen Youngster zeichneten für die nächsten acht Zähler verantwortlich und Highlight-Maschine Isiaha Mike vollendete per And-One einen furiosen 12:0-Lauf. Nach weiteren Treffern von Weidemann und Mindaugas Susinskas durften die Pastore-Mannen mit einer knappen 21:19-Führung in die erste Viertelpause gehen. Der Litauer Susinskas und Nationalspieler Niklas Wimberg erhöhten im zweiten Abschnitt dann zunächst auf 25:19, doch die folgenden Minuten gehörten klar den Gastgebern. Angeführt von Topscorer Caleb Homesley (22 Punkte) und Max DiLeo setzte sich Hamburg auf 38:31 ab. Isiaha Mike, Darion Atkins und Frantz Massenat, die wie Nelson Weidemann und Gerald Robinson im Spielverlauf zweistellig scorten, hielten Chemnitz jedoch im Spiel und brachten die NINERS bis zur Halbzeitpause wieder auf 38:41 heran.

Nach dem Seitenwechsel stellte der bullige Towers-Center Eddy Edigin zunächst auf 44:38, doch Chemnitz zog die Zügel jetzt spürbar an. Atkins und Robinson am Brett, Robinson und Wimberg vom Perimeter, Massenat mit energischem Drive und schon lag Chemnitz 50:46 in Front. Der nächste Lauf gehörte dann aber wieder den Towers, die vor allem im Reboundduell klare Vorteile hatten und nach Ballgewinnen mächtig aufs Tempo drückten. So erspielte sich Hamburg bis zur letzten Viertelpause eine 63:62-Führung, die Lukas Meisner zu Beginn des Schlussdurchgangs per Dreier sogar auf vier Punkte ausbaute. Gerald Robinson hatte genug gesehen, riss nun das Spiel an sich und sorgte mit acht Zählern in Folge für die erneute Kehrtwende zu Chemnitzer Gunsten (72:68).

Angetrieben vom eigenen Publikum, das nach anderthalb Jahren Ausschluss endlich wieder live in der edel-optics.de Arena dabei sein durfte, zeigten die Towers allerdings ihr Kämpferherz und blieben bis vier Minuten vor Schluss weiter dran (75:79). Zur Freude einiger Chemnitzer Gymnasiasten des Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasiums, die zur Klassenfahrt in Hamburg weilten und sich dieses Basketballspektakel natürlich nicht entgehen ließen, präsentierten sich die NINERS in der Crunchtime dann aber extrem nervenstark. Gerade Atkins, der schon gegen Oldenburg den Gamewinner versenkte, trumpfte nun richtig auf, erzielte die nächsten neun Chemnitzer Punkte und hatte darüber hinaus mit starker Defense großen Anteil, dass Routinier Frantz Massenat mit seinen Freiwürfen zum 90:82-Endstand letztlich den Deckel auf diese Partie machen durfte.

 

STATISTIK:Hamburg Towers vs. NINERS Chemnitz 82:90 (19:21, 22:17, 22:24, 19:28), 1.602 Zuschauer

Atkins (17 Punkte), Robinson (14), Weidemann (14), Mike (13), Massenat (10), Susinskas (9), Wimberg (7), Richter (6), Ziegenhagen (0), Karacic (nicht eingesetzt)

 

TERMIN:NINERS Chemnitz vs. ratiopharm ulm (Pokal), Samstag, 02.10.2021, 18:00 Uhr

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