Danke Filip!Danke Filip!

Danke Filip!

NINERS-Center wechselt nach Würzburg.

Während die Playoffs und der Kampf um den Meistertitel in der easyCredit Basketball Bundesliga noch in vollem Gange sind, nimmt das Transferkarussel mit Blick auf die kommende Saison schon wieder kräftig Fahrt auf. So steht auch bei den NINERS Chemnitz jetzt bereits der erst Abgang fest. Centerhüne Filip Stanic, der im zurückliegenden Spieljahr verletzungsbedingt nur 13 Einsätze bestreiten konnte, verlässt die Sachsen und geht künftig für den Ligakonkurrenten s.Oliver Würzburg auf Korbjagd. „Ich habe mich in Chemnitz sehr wohl gefühlt und finde es schade, dass ich nie unsere tollen Fans live in der Halle erleben durfte. Sportlich gesehen war es durch meine Verletzungen ein sehr durchwachsenes Jahr, aber ich freue mich darauf, nun in Würzburg einen neuen Anlauf zu nehmen“, blickt der 23-Jährige optimistisch nach vorn.

Stanic wechselte im Sommer letzten Jahres vom serbischen Erstligisten Mega Bemax Belgrad nach Chemnitz und deutete in der Saisonvorbereitung sein Potenzial an, als er in sieben Testpartien durchschnittlich neun Punkte und vier Rebounds markierte. Die plötzliche Corona-Quarantäne sollte für den gebürtigen Berliner allerdings folgenschwer enden. Nach vierwöchiger Zwangspause in den heimischen vier Wänden zog sich Stanic gleich beim Bundesliga-Auftaktspiel in Bamberg einen Muskelbündelriss zu, der ihn zwei Monate zum Zuschauen verdammte. Doch damit nicht genug. Gleich bei seinem Wiedereinstieg Ende Januar riss sich der 120-Kilo-Brocken gegen Bayreuth zwei Außenbänder im Fußgelenk und fiel erneut acht Wochen aus. So konnte Stanic erst im letzten Saisondrittel auf das Parkett zurückkehren, jedoch verständlicherweise kaum mehr seine Bestform erreichen. In letztlich 13 Bundesligapartien standen bei durchschnittlich 14 Minuten Einsatzzeit 4.5 Punkte und 4.6 Rebounds zu Buche. „Die Verletzungen haben mich sehr zurückgeworfen und am Ende war es schwer, in der eingespielten NINERS-Mannschaft richtig Fuß zu fassen“, blickt Stanic auf ein mehr als holpriges Jahr zurück.

„Durch die ganzen Rückschläge konnte Filip leider nie das zeigen, was er selbst und wir uns erhofft hatten. Dennoch trat Filip auch abseits des Feldes stets tadellos auf und wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, verabschiedet NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold den sympathischen 2.08-Meter-Hüne. Wer nach dessen Abgang die entstandene Lücke schließen soll, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Allerdings arbeiten Herhold und Trainer Rodrigo Pastore bereits intensiv am Kader für die neue Saison. Dabei stehen sowohl Verhandlungen mit bisherigen Leistungsträgern wie auch die Suche nach potenziellen Neuzugängen auf der Tagesordnung. Ende Juli soll der Großteil des Teams fix sein, um möglichst vollzählig in die heiße Phase der Saisonvorbereitung gehen zu können, bevor dann am letzten Septemberwochenende der Auftakt in die Bundesligaspielzeit 2021/2022 wartet.

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