Merlins haben längeren AtemMerlins haben längeren Atem
NINERS Chemnitz

NINERS Chemnitz

73

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HAKRO Merlins Crailsheim

HAKRO Merlins Crailsheim

85

Merlins haben längeren Atem

Chemnitz unterliegt Crailsheim mit 73:85 (41:38).

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft absolut zufrieden“, resümierte Rodrigo Pastore, Cheftrainer der NINERS Chemnitz, nach dem Heimspiel gegen die HAKRO Merlins Crailsheim. Der Aufsteiger zeigte am Mittwoch eine starke erste Halbzeit, konnte das Tempo aufgrund anhaltender Personalsorgen jedoch nicht bis zum Ende durchhalten. Gerade Nationalspieler Niklas Wimberg, der kurzfristig mit Oberschenkelproblemen ausfiel, und Joe Lawson wurden schmerzlich vermisst. Außerdem stand und steht Johnathan Williams nicht mehr zur Verfügung. Der im Februar verpflichtete US-Center laborierte seit Wochen an einer Handverletzung, was ihn auf dem Feld spürbar einschränkte, so dass sich beide Seiten auf eine vorzeitige Vertragsauflösung einigten und Williams bereits zu Wochenbeginn in seine Heimat zurückkehrte. Folgerichtig fehlte den NINERS gegen Crailsheim die notwendige Tiefe auf der Bank, weshalb man sich nach furiosem Start und einer 41:38-Pausenführung letztlich doch den favorisierten Gästen mit 73:85 geschlagen geben musste.

Zu welchen Leistungen die NINERS fähig sind, wenn ihr Akku noch voll ist, stellten sie am Mittwoch im ersten Viertel eindrucksvoll unter Beweis. Traumwandlerisch sicher lief der Ball durch die eigenen Reihen und fand oftmals in George King einen dankbaren Abnehmer, der acht Punkte zur schnellen 13:7-Führung beisteuerte. Während Marcus Thornton den Vorsprung wenig später erstmals zweistellig machte, sorgte Isiaha Mike nach Traumpass von Virgil Matthews mit einem krachenden Alley-Oop-Dunk für den krönenden Schlusspunkt des Auftaktviertels (27:15). Im zweiten Durchgang legte dann zunächst Kapitän Malte Ziegenhagen nach, der trotz eines erst beim Warm-Up erlittenen Trommelfellrisses zielsicher von der Dreierlinie traf und wenig später per „And-One“ auf 36:22 stellte. In den verbleibenden Minuten bis zur Halbzeitpause ließ Chemnitz dann aber einige gute Chancen liegen, was die Gäste nutzten, um noch vor dem Kabinengang auf 38:41 zu verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel ging Crailsheim mit einem 7:0-Lauf dann sogar erstmals in Führung, doch die NINERS fanden wieder in die Spur. Filip Stanic und Jonas Richter brachten ihre Farben erneut mit 50:47 in Front, bevor einen entscheidende Phase folgte, in der das Glück eher den Gästen hold war. So auch als Chemnitz binnen weniger Sekunden ein Offensivfoul, ein unsportliches und ein technisches Foul kassierte, was Crailsheim in eine 55:50-Führung ummünzte. Bis zum Ende des dritten Viertels blieb das Pastore-Team dennoch in Schlagdistanz (54:59). Auch dreieinhalb Minuten vor Schluss lag die Differenz nach Fastbreakpunkten von Terrell Harris bei lediglich fünf Zählern (66:71). Als kurz darauf aber George King sein fünftes Foul kassierte und Crailsheims Trae Bell-Haynes zwei schwere Dreier netzte, schlug das Pendel endgültig zugunsten der Gäste aus. „In der zweiten Hälfte verwandelten die Merlins sieben von elf Distanzwürfen, was sicher maßgeblich zum Spielausgang beitrug. Dennoch bin ich stolz, wie wir bis zum Schluss gekämpft haben“, lobte Pastore den Einsatz seiner Mannen.

TRAINERSTIMMEN

Rodrigo Pastore (Chemnitz): „Wir haben gegen ein starkes Crailsheimer Team ein tolles erstes Viertel gespielt, den Ball gut bewegt und mit viel Einsatz verteidigt. Obwohl die Merlins dann besser wurden, konnten wir noch mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. In der zweiten Hälfte erhöhte Crailsheim aber nochmals die Intensität und traf überragend von draußen. Dennoch war das Match über weite Strecken deutlich enger, als es die zwölf Punkte Differenz am Ende vielleicht aussagen. Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Das Team hat gekämpft, eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel gezeigt und ich hoffe, dass wir am Montag gegen Hamburg dort weitermachen können.“ 

Tuomas Iisalo (Crailsheim): „Ich habe großen Respekt vor Rodrigo Pastore und der Chemnitzer Mannschaft, die im Saisonverlauf viele Probleme mit Corona hatte und trotzdem einen sehr guten Basketball spielt. Deshalb bin ich auch besonders glücklich über den heutigen Sieg. Es war ein hart umkämpftes Spiel, das wir am Ende mit unserer Defensive gewonnen haben, nachdem wir im ersten Viertel noch 27 Punkte zuließen. Wie wir uns anschließend aber steigerten, spricht für die Intensität und den Einsatzwille des Teams. In der Kabine habe ich den Jungs gesagt, dass wir uns den heutigen Sieg vor allem mit dem Training der letzten Tage erarbeitet haben. Es war eine gute Reaktion auf letzte Woche und zeigt, dass wir wieder auf dem richtigen Weg sind.“

STATISTIK:
NINERS Chemnitz vs. HAKRO Merlins Crailsheim 73:85 (27:15, 14:23, 13:21, 19:26)

King (14 Punkte), Harris (11), Richter (10), Stanic (10), Mike (8), Thornton (7), Ziegenhagen (6), Matthews (4), Johnson (3), Figge (nicht eingesetzt)

TERMIN:
NINERS Chemnitz vs. Hamburg Towers, Montag, 19.04.2021, 20:30 Uhr, Messe Chemnitz

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