Geniales ComebackGeniales Comeback
NINERS Chemnitz

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Basketball Löwen Braunschweig

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Geniales Comeback

Pastore-Team holt 17-Punkte-Rückstand auf.

Die NINERS Chemnitz sind dem Klassenerhalt in der easyCredit Basketball Bundesliga ein großes Stück näher gekommen. Im Nachholspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig setzten sich die Sachsen dank einer grandiosen Aufholjagd am Mittwochabend mit 87:83 (35:50) durch und vergrößerten so den Vorsprung auf die Abstiegszone auf acht Punkte. Bester Chemnitzer Werfer war George King mit 25 Zählern, der obendrein eine halbe Minute vor Schluss den entscheidenden Dreier zum vierten Heimsieg in Serie verwandelte. Auch Marcus Thornton (19), Terrell Harris (14) und Isiaha Mike (10) punkteten erneut zweistellig. Schon am Freitag wartet mit der Partie gegen Oldenburg die nächste große Herausforderung auf die „Orange Army“. Spielbeginn ist um 19:00 Uhr und alle Basketball-Fans können auf MagentaSport wieder live mitfiebern. 

Gegen Braunschweig wollten die NINERS ihre kleine Durstrecke endlich beenden und erwischten zunächst auch einen guten Start, den Jonas Richter mit einem dynamischen Drive zum 9:3 krönte. Doch plötzlich kam ein riesiger Bruch ins Chemnitzer Spiel, während die Gäste von Sekunde zu Sekunde stärker wurden. Gerade der 18-jährige Youngster Luc van Slooten, Nationalspieler Karim Jallow sowie der Tscheche Martin Peterka bescherten Braunschweig einen 33:20-Vorsprung nach dem Startviertel. Zu Beginn des zweiten Durchgangs stellte der Ex-Chemnitzer Lukas Wank die höchste Löwen-Führung des Abends her (37:20), ehe die NINERS vor allem durch George King langsam wieder etwas entgegenzusetzen hatten. So gelang es, den Rückstand bis zur Halbzeit nicht weiter anwachsen zu lassen und  „lediglich“ mit einem 35:50 in die Kabine zu gehen.

Dennoch waren 15 Punkte Differenz eine große Hypothek für die zweiten 20 Minuten, zumal es auch nach dem Seitenwechsel für Chemnitz nicht gerade gut los ging. Vielmehr stellten Martin Peterka, Arnas Velicka und Gavin Schilling recht schnell auf 56:40 für die Gäste. Doch angesichts der drohenden Niederlage stellten die NINERS jetzt ihr unglaubliches Kämpferherz unter Beweis. Hinten zog man im Verbund die Zügel spürbar an und vorn übernahmen Marcus Thornton, Isiaha Mike sowie Dominique Johnson, der den Chemnitzer 18:4-Lauf mit einem wunderschönen Dreier zum 58:60-Anschluss krönte. Nach jenem Kraftakt und aufgrund der hohen Foulbelastung musste NINERS-Coach Rodrigo Pastore nun aber einigen Leistungsträgern ein paar Sekunden Verschnaufpause geben, was die Löwen sofort für einen Gegenschlag nutzten. 

Angeführt vom starken US-Boy James Robinson zog Braunschweig bis zur letzten Viertelpause wieder auf 71:63 davon und machte den Vorsprung im Schlussdurchgang abermals zweistellig (75:63). Mit sechs Punkten am Brett, einigen wichtigen Rebounds und noch wichtigeren Blocks brachte Neuzugang Johnathan Williams die NINERS aber schnell wieder in Schlagdistanz (72:75), was Gästetrainer Pete Strobl zur Auszeit zwang. Chemnitz ließ sich in seinem Lauf aber nicht mehr stoppen, sondern ging durch Thorntons Freiwürfe erstmals seit Spielbeginn wieder in Front (78:77). George King, Isiaha Mike und wieder Marcus Thornton stellten wenig später auf 84:80, doch Karim Jallow hielt seine Löwen von der Dreierlinie im Spiel. Bis, ja bis dann dieser verrückte George King sich selbst und seiner Leistung im wahrsten Sinne des Wortes die Krone aufsetzte, als er das Leder bei ablaufender Wurfuhr aus neun Metern Distanz zum 87:83-Endstand durch den Ring schweißte. „Wir taten uns in jener Sequenz schwer, einen guten Wurf zu bekommen, also musste ich abdrücken und der Ball ging rein. Den Sieg verdanken wir aber vor allem unserer großen Leistungssteigerung und der starken Verteidigung in der zweiten Halbzeit“, lobte Topscorer King die gesamte Mannschaft. 

Auf diesem Niveau darf es nun auch gern am Freitag weitergehen, wenn die NINERS den Tabellenvierten aus Oldenburg empfangen. Im Hinspiel kassierte Chemnitz bei den EWE Baskets mit 73:119 seine bislang höchste Saisonniederlage. „Oldenburg ist zweifellos eine Spitzenmannschaft und gegen uns natürlich klarer Favorit. Aber damals haben wir uns weit unter Wert verkauft. Das wollen wir morgen besser machen und zeigen, was in uns steckt“, sagt NINERS-Coach Rodrigo Pastore. Nicht weniger als eine absolute Topleistung wird auch nötig sein, wenn man die Oldenburger Star-Truppe um Rickey Paulding (15.5 Punkte pro Spiel), Keith Hornsby (15.4), Nathan Boothe (12.2), Rasid Mahalbasic (11.0) und Phil Pressey (9.2) ein kleines bisschen ärgern möchte. An besonders guten Tagen kann aber manchmal sogar noch etwas mehr gelingen, wie Chemnitz insbesondere zu Hause gegen Topteams wie Bayern München und Brose Bamberg schon unter Beweis stellte.

TRAINERSTIMMEN

Rodrigo Pastore (Chemnitz): „Riesiges Kompliment an meine Spieler. Sie zeigten heute einen großartigen Einsatz. Nach den schweren letzten Wochen ist es alles andere als selbstverständlich, solch eine Aufholjagd hinzulegen. Die Jungs haben niemals aufgegeben, immer an ihre Chance geglaubt und gerade im Schlussviertel Wege gefunden, um zu scoren. Unser Start war heute wirklich mies. Wir kassierten hinten zu viele Fouls und hatten vorn keine guten Lösungen. In der zweiten Halbzeit drehte das Team dann aber richtig auf. Insbesondere Marcus, George, Terrell und Isiaha machten einen Riesenjob. Aber auch alle anderen leisteten ihren Beitrag. Jeder sorgte in bestimmten Phasen für wichtige Aktionen. So konnten wir dieses Spiel doch noch drehen.“

Pete Strobl (Braunschweig): „Zu allererst Gratulation an Chemnitz, den Trainerstab und Coach Rodrigo. Die NINERS sind eine Mannschaft, ähnlich wie wir. Sie kämpfen, sie geben nie auf, sie versuchen, den Ball gut zu bewegen und sie haben in der zweiten Halbzeit richtig Druck gemacht. Wir hingegen, als junges Team, hatten im letzten Viertel keine Antwort mehr, leisteten uns zu viele Ballverluste und konnte nicht mehr die Würfe kreieren, die wir haben wollen. Wir müssen unsere Freiwürfe besser treffen, unsere Ballverluste minimieren und besser ausblocken. Diese Punkte waren heute spielentscheidend.“

STATISTIK:
NINERS Chemnitz vs. Basketball Löwen Braunschweig 87:83 (20:33, 15:17, 28:21, 24:12)

King (25 Punkte), Thornton (19), Harris (14), Mike (10), Richter (7), Williams (6), Johnson (3), Ziegenhagen (3), Figge (0), Matthews (0), Wimberg (0), Stanic (nicht eingesetzt)

TERMIN:
NINERS Chemnitz vs. EWE Baskets Oldenburg, Freitag, 26.03.2021, 19:00 Uhr, Messe Chemnitz

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