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ALBA BERLINvs.NINERS Chemnitz

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NINERS fahren mit Rekord-Support nach Berlin

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Sportlich verläuft die Saison für Sachsens beste Korbjäger recht durchwachsen. Doch der Unterstützung ihrer Fans dürfen sich die Chemnitzer Basketballer stets gewiss sein. Am Sonntag könnte es sogar zu einem neuen Rekord in der NINERS-Historie kommen. Dann nämlich gastiert das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore bei ALBA BERLIN und allein im eigens vom Fanclub „ChemnitzCrew“ organisierten Sonderzug reisen 500 Fans aus Sachsen an. Darüber hinaus machen sich am ersten langen Mai-Wochenende noch unzählige weitere NINERS-Anhänger auf den Weg in die Hauptstadt. Allen sportlichen Rückschlägen zum Trotz könnten es bis zu 2.000 Chemnitzer Fans werden, die ihre „Orange Army“ in der Berliner Uber Arena unterstützen – es wäre ein neuer „Auswärts-Rekord“ in der nunmehr 27-jährigen Vereinsgeschichte. Als Motto hat die ChemnitzCrew „Alle in Weiß“ ausgegeben, um sich farblich gemeinsam erkennbar zu machen und das Team leidenschaftlich von der ersten bis zur letzten Sekunde zu unterstützen.

Auf dem Papier sind zweifellos die Gastgeber haushoher Favorit. Als jeweils elffacher deutscher Meister und Pokalsieger sowie aktueller Tabellenzweiter der easyCredit Basketball Bundesliga steht ALBA momentan leistungsmäßig zwei Klassen über den NINERS. Die Mannschaft von Cheftrainer Pedro Calles besticht vor allem durch seine große Ausgeglichenheit. Mit den Pointguards Martin Hermannsson (12.2 Punkte pro BBL-Partie) und Jack Kayil (12.1), den Flügelspielern Justin Bean (10.7), Malte Delow (10.0) und Moses Wood (9.6) sowie 2.18-Meter-Centerhüne Norris Agbakoko (8.3) scoren gleich sechs Berliner im Schnitt (nahezu) zweistellig. Die Shootingguards Alex O’Connell (6.6) und Jonas Matisseck (6.1), der deutsch-amerikanische Smallforward Sam Griesel (6.4) und das 105-Kilo-Kraftpaket J’wan Roberts (5.7) sind weitere permanente Unruheherde. Zuletzt lotste ALBA auch noch den deutschen College-Abgänger Michael Rataj (3.7) als weitere Ergänzung auf den großen Positionen in die Hauptstadt und der wieselflinke Spielmacher Bennet Hundt (3.3) komplettiert die enorm tief besetzte Zwölfer-Rotation Berlins. Gemeinsam bestreitet das Calles-Team am Freitagabend noch das Bundesligaspitzenspiel beim Tabellenführer München, ehe man dann am Sonntag um 15:00 Uhr die NINERS in der heimischen Uber Arena empfängt. Das Duell der beiden östlichst gelegenen BBL-Clubs wird wieder live auf DYN (www.dyn.sport) übertragen.

Als klarer Außenseiter kann Chemnitz ohne großen Erwartungsdruck ins Match gehen, was dem Pastore-Team vielleicht hilft, etwas befreiter als zuletzt aufzuspielen. Gerade offensiv durchlaufen die NINERS eine sehr schwere Phase und konnten in den letzten sechs Partien durchschnittlich nur 74.7 Punkte erzielen. Mal wollten die Dreier nicht fallen, mal ließ man in der Zone oder bei Fastbreaks zu viele Punkte liegen und mal zitterten die Händchen an der Freiwurflinie. Hinzu kamen viele unnötige Ballverluste, welche die Orange Army um aussichtsreiche Chancen brachten. Es wäre dem Team zu wünschen, dass die Würfe am Sonntag wieder etwas besser fallen und selbst wenn sich Berlin erwartungsgemäß dennoch als stärker entpuppt, durchweg Kampfgeist zu zeigen. Das wiederum haben sich die 2.000 Chemnitzer Fans, welche am Sonntag in die Hauptstadt und Deutschlands größten Basketballtempel pilgern, allemal verdient.

TERMINE

ALBA BERLIN vs. NINERS Chemnitz, Sonntag, 03.05.2026, 15:00 Uhr, Uber Arena Berlin

NINERS Chemnitz vs. SKYLINERS Frankfurt, Donnerstag, 07.05.2026, 18:30 Uhr, Messe Chemnitz

Basketball Löwen Braunschweig vs. NINERS Chemnitz, Sonntag, 10.05.2026, 16:30 Uhr, Volkswagen Halle Braunschweig

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Heimspiel

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