PS Karlsruhe LIONS

82

:

NINERS Chemnitz

100

Beim Team der Stunde zu Gast

PS Karlsruhe Lions vs. NINERS Chemnitz, Samstag, 16.02.2019, 19:30 Uhr, Europahalle Karlsruhe

Die NINERS Chemnitz, Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, treten am Samstag um 19:30 Uhr beim Tabellensechsten PS Karlsruhe Lions an. Nach zuletzt zwei Niederlagen wird diese Partie sehr anspruchsvoll, zumal der Gegner in Topform ist und zehn seiner letzten zwölf Pflichtspiele gewinnen konnte. „Die Lions versuchen nach Balleroberung schnell zu attackieren und sind dabei brandgefährlich. Wir müssen also klug und engagiert verteidigen, um Karlsruhes Fastbreak-Stärke einzudämmen. Und vorn dürfen gern ein paar Würfe mehr als zuletzt fallen“, sagt NINERS-Coach Pastore mit Blick auf das zurückliegende Spiel gegen Phoenix Hagen, als der Korb für Chemnitz insbesondere bei Distanzwürfen bisweilen wie vernagelt schien.

Schlechte Trefferquoten, auch von der Freiwurflinie, und Konzentrationsmängel an beiden Enden des Feldes waren sicherlich Gründe für die zuletzt durchwachsenen Leistungen. Eine gewichtige Rolle spielte obendrein das Verletzungspech, denn gerade als Matt Vest nach zwei Monaten Auszeit zurückgekehrt war, ereilte es Namensvetter Matt Scott, der nun mit einem Meniskusriss bis zum Saisonende ausfällt. „Daneben sind auch einige andere Spieler angeschlagen und wir müssen abwarten, wer am Samstag wirklich einsatzfähig ist. Umso wichtiger ist es, dass der Rest eine sehr fokussierte Leistung aufs Parkett bringt“, unterstreicht Pastore.

Gänzlich frei von Sorgen sind aber auch die Lions nicht. Zuletzt fielen die beiden deutschen Leistungsträger Maurice Pluskota sowie Roland Nyama (jeweils 10.2 Punkte pro Spiel) aus, deren Einsatz für Samstag ebenso ungewiss ist. Dennoch konnte sich der letztjährige Playoffhalbfinalist in seinen Leistungen klar stabilisieren, nachdem im November letzten Jahres der Kroate Ivan Rudez den glücklosen Headcoach Michael Mai ersetzte. Unter dem vormaligen Nationaltrainer der Slowakei eilte Karlsruhe von Sieg zu Sieg und musste sich erst den Topteams Hamburg und Ehingen geschlagen geben – wohlgemerkt auswärts und ohne Pluskota sowie Nyama. 

„Sie haben eben noch viele andere gute Jungs“, weiß Pastore um Akteure wie Davonte Lacy (15.9), Orlando Parker (12.2), den nachverpflichteten Carl Ona Embo (9.2) sowie Kahron Ross (8.4). Auch Filmore Beck (8.0), Cyrus Tate (7.7) oder Dominique Johnson (7.5) können einem Spiel jederzeit ihren Stempel aufdrücken und zusammen mit Noah Kamdem (2.7) stehen Cheftrainer Rudez im besten Falle zehn feste Rotationsspieler zur Verfügung. Kurzzeitig stand sogar die Rückkehr von Craig Bradshaw im Raum, der bereits einen Vertrag für die laufende Saison hatte, seit einer Knieverletzung im letzten Sommer aber zur Reha in den USA verweilt. Eine zeitnahe Rückkehr des ehemaligen Chemnitzers scheint somit momentan eher unwahrscheinlich.

Wie gefährlich Karlsruhe den NINERS auch so werden kann, zeigte sich schon beim Hinspiel im Herbst 2018, als sich die Sachsen in ihrer Richard-Hartmann-Halle nur hauchdünn mit 79:76 durchsetzen konnten. Damals überragten vor allem Kavin Gilder-Tilbury und Kapitän Malte Ziegenhagen mit 23 beziehungsweise 16 Punkten. Eine ähnlich gute Leistung der beiden Chemnitzer Topscorer würde die Siegchancen am Samstag zweifellos erhöhen, doch Coach Pastore weiß, dass es noch einiges mehr braucht: „Wir gehen in die heiße Saisonphase und da müssen alle ihren Beitrag leisten, wenn man gegen andere Playoffanwärter bestehen möchte.“

PS Karlsruhe LIONS

82

:

NINERS Chemnitz

100

Spieltag 23: PS Karlsruhe LIONS vs. NINERS Chemnitz2:13:31
Highlights Spieltag 23: PS Karlsruhe Lions vs. NINERS Chemnitz3:03
Die NINERS App
Offizielle NINERS App

Jetzt bei Google Play

Jetzt im App Store