NINERS Chemnitz

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ROSTOCK SEAWOLVES

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SEAWOLVES dominieren X-Mas-Game

NINERS Chemnitz vs. ROSTOCK SEAWOLVES 66:88 5.315 Zuschauer

5.315 Zuschauer strömten am Samstagabend in die restlos ausverkaufte Messe Chemnitz. Saisonrekord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und vor dieser beeindruckenden Kulisse wollte die gastgebenden Spitzenreiter der NINERS sich und ihren Fans ein vorweihnachtliches Geschenk bescheren. Doch am Ende des Tages jubelte der Gegner. Die ROSTOCK SEAWOLVES machten ihrem Ruf als beste Auswärtsmannschaft der Liga alle Ehre, kauften Chemnitz ab dem zweiten Viertel den Schneid ab und setzten sich letztlich auch in der Höhe verdient mit 88:66 durch. „Wir haben leider nur in den ersten zehn Minuten so gespielt, wie wir es wollten. Danach war Rostock in allen Belangen besser“, konstatierte NINERS-Coach Rodrigo Pastore.

Der Argentinier sah einen verheißungsvollen Auftakt seines Teams, das durch Punkte von Kavin-Gilder Tilbury, Robin Lodders, Lukas Wank und Jonas Richter schnell mit 9:2 in Front ging. Kurz darauf versenkte Matt Scott den ersten Dreier des Abends und zu jenem Zeitpunkt ahnte noch keiner, dass dies auch der letzte Chemnitzer Treffer vom Perimeter bleiben sollte. Trotz des Wurfpechs von draußen fanden die NINERS zunächst immer wieder Wege zu punkten und setzten sich bis zur ersten Viertelpause auf 25:13 ab. Der scheinbar komfortable Vorsprung schmolz im zweiten Durchgang aber schnell dahin, als Rostocks Martin Bogdanov zwei Dreier netzte und sein Teamkamerad Tony Hicks mehrfach erfolgreich den Weg zum Korb fand. Lukas Wank hielt die Hansestädter zwischenzeitlich noch auf Distanz (37:27), doch gegen Ende der ersten Halbzeit waren es zwei Dreier, diesmal durch Hicks und Yannick Anzuluni, die Rostock endgültig auf Tuchfühlung brachten (35:37).

NINERS-Center Robin Lodders eröffnete das dritte Viertel mit einem krachenden Statement-Dunk, doch jene spektakuläre Aktion hatte nicht die erhoffte Zugwirkung. Vielmehr machte Rostock die Zone nun komplett dicht, schickte Chemnitz lieber an die Freiwurflinie und weil die Hausherren auch von dort zu selten trafen, kippte das Spiel vollends. Nach einem Dreier vom starken Hicks übernahmen die SEAWOLVES erstmals die Führung (47:44) und spielten sich anschließend in einen echten Rausch. Zwei Dunks von Tom Alte, drei Dreier durch Darian Cardenas, dem jüngeren Bruder des früheren NINERS-Akteurs Robert Cardenas, und ein weiterer Perimetertreffer von Bogdanov – so ging es beim Stand von 64:46 für Rostock in die letzte Viertelpause. Zu Beginn des Schlussabschnittes keimte auf Chemnitzer Seite noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf, als Tilbury, Ziegenhagen und Lodders auf 55:66 verkürzten. Doch die SEAWOLVES wussten jenes Strohfeuer schnell zu löschen und spätestens als Lodders einen Dunkversuch auf den Ring setzte, spürte jeder Zuschauer, dass es an diesem Tag einfach nicht sein sollte für die NINERS. „Das ist schade und tut mir für die ganzen Fans sehr leid, aber wir müssen aus dieser Partie lernen und es im neuen Jahr wieder besser machen“ resümierte Pastore.

NINERS Chemnitz

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ROSTOCK SEAWOLVES

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Spieltag 16: NINERS Chemnitz vs. ROSTOCK SEAWOLVES2:06:40
Highlights Spieltag 16: NINERS Chemnitz vs. ROSTOCK SEAWOLVES2:27
Pressekonferenz Spieltag 16: NINERS vs. Seawolves3:33
NINERS360 Ausgabe 145 - NIX-Mas7:29
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