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Pressemitteilung

28.01. - Gegen Freiburg zurück in die Erfolgsspur?

Vier Partien in Folge war die BV Chemnitz 99 ungeschlagen. Am vergangenen Wochenende nahm der kleine Lauf allerdings in Crailsheim sein Ende. Für die NINERS jedoch kein Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Im Heimspiel gegen den USC Freiburg wollen die BV-Korbjäger umgehend in die Erfolgsspur zurück finden und eine andere Serie fortsetzen. Schließlich konnte das Team von Cheftrainer Anton Mirolybov die letzten drei Begegnungen in der Richard-Hartmann-Halle für sich entscheiden und so soll es auch am kommenden Samstag sein. "Wenn wir unser Potential über die komplette Spieldauer ausschöpfen, werden wir das Feld als Sieger verlassen", gibt sich Stan Bufford hoch motiviert und selbstbewusst.

In Crailsheim ließen die NINERS noch die nötige Konstanz vermissen. Schwächeperioden im zweiten und dritten Viertel machten jede Chance auf den Sieg zunichte. "Diesen Fehler dürfen wir gegen Freiburg nicht noch einmal machen. Wir müssen einfach über 40 Minuten aggressiv verteidigen, das Tempo kontrollieren und Alles geben", mahnt Bufford. Sein Landsmann Terren Harbut, neben den Eigengewächsen um Stefan Ahnsehl dienstältester BV-Akteur, ergänzt: "Es wird sehr wichtig, die Schnellangriffe des Gegners zu unterbinden. Das funktionierte in Crailsheim kaum und daran haben wir die ganze Woche gearbeitet."

Dass die Verteidigung ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg ist, liegt auf der Hand. Schließlich trifft am Samstag die zweitbeste Defensive auf die schlechteste Offensive der zweiten Basketballbundesliga. Weniger als 74 Punkte gestatten die BV-Korbjäger ihren Kontrahenten pro Partie. Im Gegenzug kommen die Freiburger durchschnittlich auf gerade einmal 72 Zähler. Leichtes Spiel also für das Mirolybov-Team? "Keineswegs", sagt Bufford. "Freiburg kämpft um den Klassenerhalt und wird hier alles geben", warnt der 1.96m-Hüne davor, den Tabellen-14. zu unterschätzen. Denn wie schnell sich Übermut rächen kann, musste erst am letzten Freitag der FC Bayern erfahren. In Bestbesetzung, aber ohne die nötige Einstellung, kassierte München im Breisgau ein derbe 68:86-Klatsche. Überragender Akteur auf Freiburger Seite war Andrew Hunter mit 26 Punkten, sieben Rebounds, sechs Assists und fünf Ballgewinnen, was ihm verdientermaßen die Ehrung als "Spieler des Tages" einbrachte. Eine weitere Galavorstellung des US-Boys will Stan Bufford, der es auf dem Flügel wohl sehr oft mit Hunter zu tun bekommen wird, natürlich unbedingt verhindern.

Besondere Beachtung sollten die NINERS außerdem Freiburgs Neuzugang Achmadschah Zazai schenken. Der wieselflinke Aufbauspieler feierte gegen München mit zehn Punkten, sechs Vorlagen und vier Ballgewinnen einen guten Einstand. Zusammen mit US-Boy Sharda und Ex-BBL-Profi Petric bildet Zazai nun ein durchaus veritables Guard-Trio. Interessant wird sicherlich auch das Duell unter dem Korb, wo USC-Trainer Markus Zilch und BV-Coach Mirolybov auf eine ähnliche Spielerkombination setzen. So ist Freiburgs Christoph Roquette wie Dima Rastatter für einen Center eigentlich etwas zu klein geraten, aber mindestens ebenso robust und leidenschaftlich in seiner Spielanlage. Hinzu kommt mit 2.11m-Mann Lars Grübler ein Hüne auf Zyskunov-Niveau, der US-Amerikaner Gerald Robinson sorgt vergleichbar zu Davon Roberts für athletische Highlights und Yannick Evans macht den Angriff wie BV-Akteur Terren Harbut durch seine Mitteldistanzwürfe äußerst variabel.

Allerdings beschränkt sich die Freiburger Rotation auf gerade einmal acht Spieler. Nach der Rückkehr des wochenlang verletzten Alex Rosenthal und dank der guten Entwicklung von Stefan Ahnsehl ist der Chemnitzer Kader im Vergleich um Einiges tiefer besetzt. Diesen Vorteil gilt es natürlich auszunutzen. "Wir müssen uns in der Offensive viel bewegen, um Freiburgs Zonenverteidigung zu knacken", fordert Harbut deshalb allerhöchste Intensität und kündigt darüber hinaus Wiedergutmachung für die Niederlage in Crailsheim an: „Wir sind den besten Fans der Liga einfach ein gutes Spiel und den Sieg schuldig!“

TERMIN: BV Chemnitz 99 – USC Freiburg, Samstag, 30.01.2010, 19:30 Uhr, Chemnitz

Matthias Pattloch

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