Der Chemnitzer Nachwuchs startete mit einer 90:59 (46:32)-Niederlage beim TSV Nördlingen in die Hauptrunde der U16-Jugendbasketballbundesliga. Viel vorgenommen hatten sich die Spieler der BV Chemnitz bei ihrem ersten Auftritt nach 3 Wochen Spielpause, doch bei den Riesern gab es nichts zu holen. Mit einer insgesamt eher schwachen Leistung, setzte es am Ende eine herbe Schlappe bei der kein Chemnitzer Akteur Normalform erreichte. Viele einfache Fehler in der Verteidigung und eine miserable Wurfquote verhinderten einen gelungenen Einstand in die Runde der 24 besten deutschen Jugendteams.
Beide Mannschaften waren zunächst darauf bedacht über die Verteidigung ins Spiel zu finden. Nördlingen eröffnete die Partie dann nach zwei Minuten mit ganz leichten Punkten und Chemnitz konterte umgehend. Bis zur siebten Minute entwickelte sich das Spiel ausgeglichen. Dann aber legten die Hausherren einen Gang zu und die jungen NINERS hatten fortan immer wieder das Nachsehen. Ein 13:4-Zwischenspurt sorgte für einen frühen Rückstand nach dem Auftaktviertel. "Wir haben in dieser Phase ganz schlecht im eins gegen eins verteidigt und selbst kaum zwingende Aktion gehabt.", zeigte sich Trainer Christian Meichsner über den Start sichtlich enttäuscht. Auch das zweite Viertel brachte nur wenig Veränderung. Nördlingen glänzte mit gelungenen Einzelaktionen, während der Chemnitzer Nachwuchs mit den eigenen Fehlern haderte. Kurz vor Halbzeit keimte Hoffnung als ein 7:0-Lauf in der letzten Minute den Rückstand nochmal etwas verkürzte.
Hoch motiviert kamen die NINERS-Youngster aus der Pause und als dann endlich auch zwei Würfe vom Perimeter ihr Ziel fanden, schien es als wäre man im Spiel angekommen. Schnell waren die Chemnitzer auf sieben Zähler heran, was Nördlingen zu einer Auszeit zwang. Die Wende blieb allerdings aus. Einfache Fehler und Ballverluste bauten die Hausherren wieder auf, so dass diese uneinholbar enteilten. "Wir müssen wieder konzentrierter arbeiten und mehr Wert auf die einfachen Dinge des Spiels legen, dann werden wir auch besser spielen.", ist sich der Trainer sicher.
Nächstes Wochenende steht eine weitere lange Auswärtsfahrt bevor. In München treffen die jungen Bundesligisten auf den Nachwuchs des FC Bayern. "Für uns geht es vor allem um ein besseres Basketballspiel und mehr Eigenverantwortung der Spieler, dann schauen wir was dabei rum kommt", gibt der Trainer eine klare Marschrichtung vor.
STATISTIK:
Matthes (13 Punkte/ 1 Rebound), Bassl (11/8), Ulbricht (10/4), Sihal (9/7), Leonhardt (8/4), Richter (6/2), Grundmann (2/0), Tischer (1/0), Markert (0/4), Gürtler (0/3), Wienandt (0/0)